Besuch in Hellendorn Austauschprogramm mit den niederländischen Partnerschulen De Es / Jan Barbier – Kardinal-von-Galen-Europaschule Bereits im Oktober des Jahres 2017 begann der intensive Austausch unserer Partnerschulen. Zum Anlass des Jubiläums unserer Partnerschaft tauschten die Lehrer der Schulen sich rege aus und begannen den Ablauf zu planen. So wurden Möglichkeiten der Kommunikation, Termine und erste Ideen festgehalten. Kurz vor den Herbstferien schrieben die Schüler der Kardinal-von-Galen-Europaschule einen ersten Brief an die ihnen zugeteilten Schüler in den Niederlanden. Hierbei stellten sie sich und ihre Familien vor. Aber auch Hobbys, Tagesabläufe und Vorlieben wurden mitgeteilt. Im Dezember fand die geplante Kooperation mit dem Goethe-Gymnasium Ibbenbüren statt. Frau Mailahn besuchte uns mit ihrem Niederländisch-Kurs und half, die zum Glück rechtzeitig genug eingetroffenen Briefe unserer Freunde aus Holland zu übersetzen. Mit bereits ersten Ideen, was man den Kindern antworten könnten, setzten sich unsere Schüler mit den „Großen“ zusammen und verfassten erneut einen Brief. Dann rückte der Besuchstag auch schon mit großen Schritten immer näher. Es wurde ein Lied geprobt, der Tagesablauf festgezurrt, nach Räumen gesucht und immer mal wieder probiert, das ein oder andere Wort auf Niederländisch zu sagen. Gar nicht mal so einfach. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Am 12.12. war es dann soweit. Ein letztes Mal wurden die Namensschilder passend sortiert, das Lied geprobt … und dann haben wir auf unsere Gäste gewartet. Voller Spannung und Neugier, wie das jeweilige Partnerkind wohl so aussieht und ob es nett ist. Endlich kam der Bus an! Zur Begrüßung sangen wir unser Europalied und Frau Wichmann richtete eine kleine Ansprache an die Gäste. Anschließend durften wir unsere Gäste endlich richtig begrüßen. Jeder suchte seinen Partner,  probierte das zu sagen, was er geübt hatte und war froh, dass es jetzt los gehen konnte. Gemeinsam durften wir die Räumlichkeiten der Offenen Ganztagsschule nutzen. Das war super, denn so hatten wir genügend Platz, dass wir alle gemeinsam ein Weihnachtsgeschenk für die Eltern basteln konnten. Die Kinder durften eigene Gewürz-Salz-Tischgefäße aus Modelliermasse herstellen und diese mit selbst gemischten Gewürzsalzen füllen. Da sind viele tolle Ideen und Lösungen bei herausgekommen. Als die Kinder fertig waren, stärkten sie sich erst einmal mit ihrem Frühstück. Anschließend durften die deutschen Kindern ihren Gästen die Schule und das gesamte Schulgelände zeigen. Mit Händen und mit Füßen haben sie sich prächtig unterhalten. Und wie so oft bewiesen – Sport verbindet. Beim gemeinsamen Fußballspielen wurden sofort enge Teams gebildet und gemeinsam gelacht. Auch die 2. Pause wurde auf dem Hof verbracht und dann mussten wir uns schon von unseren Gästen verabschieden. Bei einem gemeinsamen Mittagessen der niederländischen Gäste mit den Lehrern der Kardinal-von-Galen-Europaschule wurde noch das weiter Vorgehen geplant. Und dann hieß es final: Auf Wiedersehen in Hellendorn! Damit auch unser zweites Treffen sprachlich gut vorbereitet über die Bühne gehen konnte, planten wir erneut eine Zusammenarbeit mit dem Goethe- Gymnasium. Kurz vor unserem Ausflug über die Landesgrenze hinweg, fuhren wir mit unseren zwei Klassen nach Ibbenbüren. Dort hatten wir das große Glück, dass zunächst unsere erneut erhaltenen Briefe übersetzt wurden. Das war sehr hilfreich, so dass wir wussten, was unseren Freunden in der Zwischenzeit so passiert ist. Als nächstes haben wir kleine Redemittel und Möglichkeiten der Begrüßung, Verabschiedung und Fragen nach dem Wohlbefinden gelernt. Ausgestattet mit kleinen Spickzetteln, einem niederländisch Zertifikat und viel Vorfreude machten wir uns wohlgemut auf den Weg. Am 22. März 2018 stiegen wir bereits kurz nach acht in den Bus, um möglichst früh bei unseren Freunden zu sein. Nach einer sehr kurzweiligen Fahrt freuten wir uns, endlich in Hellendorn zu sein. Wir bekamen dort eine kleine Kekspause und etwas zu trinken. An beiden Standorten durften die Kinder österliche Gestaltungsaufgaben in Angriff nehmen. Es wurde viel gelacht, gebastelt und sich ausgetauscht. Im Anschluss wurde auch uns die Schule gezeigt. Deutlich kleiner und ganz anders als bei uns – so war die allgemeine Meinung. Beim gemeinsamen Spiel auf dem Schulhof fanden alle wieder alte und neue Gemeinsamkeiten mit ihren Partnern. Da die Schulen deutlich kleiner sind und nicht genügend Platz für alle war, war der Sportverein so lieb, uns die Vereinsräume zu überlassen, so dass dort mit allen Kindern ein gemeinsames Mittagsessen eingenommen werden konnte. Anschließend mussten wir uns bereits verabschieden. Auf Wiedersehen! Auf Wiedersehen! Vielleicht schafft es ja der ein oder andere, tatsächlich mal einen Besuch zu planen. Aber auf alle Fälle auf ganz bald, bei einem unseres nächsten Briefs!