Schulhund Ruby Seit Oktober 2015 besucht die Labrador-Hündin „Ruby“ die Klasse von Frau Frank. Ruby wurde im Oktober 2008 geboren. Seit Anfang des  Jahres 2009 gehört sie zur Familie Frank. Sie besuchte von  Anfang an Welpenkurse an einer Hundeschule, ging dann  auch in die Jung-Hunde-Klasse und lernte viele Bereiche  des Hundesports kennen. Von Anfang an zeichnete sie sich  durch ihren gelassenen, menschenzugewandten und  liebenswürdigen Charakter aus. Im Oktober 2015 begann  Ruby ihre Ausbildung zum Therapiebegleithund in Rheine  beim MITTT. Die Ausbildung wurde im März 2016  abgeschlossen.   Der Einsatz des Schulhundes ist in allen schulischen Gremien vorgestellt worden und hat deren Einverständnis. Alle 3 Monate steht ein Tierarztbesuch an, um dort einen Gesundheitscheck und alle nötigen gesundheitlichen Vorsorgetherapien zu erhalten. Ruby nimmt am Klassenunterricht teil. Sie unterstützt Frau Frank in vielen Unterrichtssituationen. Entspannungsübungen werden auf dem Hund abgehalten, Gruppen verteilt, Würfel gewürfelt, Arbeit belohnt, … Insgesamt ist die sicherlich größte Aufgabe von Ruby, anwesend zu sein und im Alltag mitzumachen. Mögliche Aktivitäten mit dem Hund wären zum Beispiel eine ruhige Begegnung (streicheln, bürsten,...), eine ruhige Bewegung innerhalb der Klasse mit oder ohne Leine, leichte Kunststücke als Einzelübung oder aber Parcoursarbeit in der eine komplexere Abfolge von Übungen gefragt ist. Aber nicht nur das. Der Einsatz eines Therapiebegleithundes ist sich in vielerlei Hinsicht förderlich. Positive Auswirkungen eines Therapiebegleithundes: allgemeine Wirkung o Rücksichtsnahme o hohe intrinsische Motivation o Steigerung der Aufmerksamkeit o der Hund stellt keine Ansprüche o Erweiterung von Sprach- und Sprechkompetenzen o Schaffung einer freundlichen Lernatmosphäre soziale Wirkung o Aufhebhung von Einsamkeit (Förderung der Integration einzelner Schüler) o Nähe o Streitschlichtung / Minderung aggressiven Verhaltens physische Wirkung o Muskelentspannung im Hundekontakt o Ausschüttung von Endorphinen o motorische Aktivierung durch hohen Aufforderungscharakter psychische Wirkung o wertfreier Kontakt des Hundes o Bestätigung o Ablenkung von eigenen Defiziten o Erfahrung von Selbstwirksamkeit o Stärkung der Bewältigungskompetenz o Gemeinsamkeit / Gruppengefüge wird gestärkt o Abbau von Stress, Ängsten und Unruhe o Förderung von Sicherheit und Selbstsicherheit